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Ermutigen Sie die Aufmerksamkeit Ihres Kindes, zwingen Sie ihm nicht Ihren eigenen Fokus auf


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Die Aufmerksamkeit und den Fokus Ihres Kindes zu ermutigen und zu verfolgen, statt ihm Ihren eigenen Fokus aufzuzwingen, verbessert Konzentration und Lernfähigkeit.

Eine von Tomasello und Farrar (1986) durchgeführte Studie zeigt, dass gemeinsame Aufmerksamkeit wichtig für eine positive kognitive und Sprachentwicklung ist.

Gemeinsame Aufmerksamkeit kann einfach definiert werden als "simultane Beschäftigung von zwei oder mehr Individuen mit mentaler Fokussierung auf das gleiche Objekt." (Baldwin 1995).

Tomasello und Farrar demonstrieren dies, wenn sich Mütter und Kinder mit Aktivitäten mit gemeinsamer Aufmerksamkeit wie Lesen, Spielen und Sprechen beschäftigen. Kinder, deren Mütter ihre Aufmerksamkeit lenken, lernen weniger Objektbezeichnungen und persönliche oder soziale Worte als Kinder, deren Mütter ihrem Fokus folgen.

Dieses "Verfolgen der Aufmerksamkeit" durch die Mutter, wenn sie dem Fokus des Kindes folgt, statt etwas in den Fokus zu bringen, scheint den Worterwerb zu erweitern (Saxon 1997).

Darüber hinaus hatten Kinder, die sich länger mit gemeinsamer Aufmerksamkeit beschäftigten, ein größeres Vokabular (Saxon 1997).

Allgemein zeigten die Forscher, dass Kinder mit höherer Wahrscheinlichkeit neue Worte und Fähigkeiten erwerben, wenn ihre Eltern gemeinsame Aufmerksamkeit zeigen, als wenn Kinder ihre Aufmerksamkeit auf ein anderes, von Erwachsenen ausgewähltes Objekt umlenken, das sich zurzeit nicht in ihrem Fokus befindet (Dodici, Draper & Peterson 2003).

In seiner Studie zeigt Borenstein, dass spezifische Elemente der Mutter-Kind-Interaktionen eine starke Verbindung zu Fähigkeiten und Qualitäten des Kindes aufweisen. Und "Insgesamt weisen Interaktionen mit positivem Wert während des ersten Lebensjahrs die Tendenz zur positiven Verknüpfung mit den folgenden intellektuellen und Sprachfähigkeiten und mit sichererer Bindung zu den Hauptbezugspersonen auf" (Borenstein 1995).

Literatur:
Baldwin, Dare. 1995. " Understanding the Link Between Joint Attention and Language" (Die Verbindung von gemeinsamer Aufmerksamkeit und Sprache verstehen) in Moore and Dunham (Ed.) Joint Attention: Its Origins and Role in Development. (Gemeinsame Aufmerksamkeit: Ihr Ursprung und ihre Rolle in der Entwicklung.) 131-158. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates. über questia.com.

Bornstein, Marc H., ed. 1995. Handbook of Parenting: Status and Social Conditions of Parenting. (Handbuch der Kindererziehung: Status und soziale Bedingungen der Kindererziehung.) Mahwah, NJ: Lawrence Erlbaum Associates. via questia.com.

Dodici, Beverly J., Dianne C. Draper und Carla A. Peterson. 2003. Early Parent-Child Interactions and Early Literacy Development. (Frühe Eltern-Kind-Interaktion und die frühe Entwicklung der Lesefähigkeit.) Topics in Early Childhood Special Education 23, Nr. 3: 124+. über questia.com.

Saxon, T. F. (1997). “A longitudinal study of early mother-infant interactions and later language competence.” (Eine Längsstudie früher Mutter-Kind-Interaktionen und späterer Sprachkompetenz.) First Language. 17, 271-281. Shatz, Marilyn. 1995. A Toddler's Life: Becoming a Person. (Das Leben eines Kleinkindes: Entwicklung der Persönlichkeit.) New York: Oxford University Press. über questia.com.��

Tomasello, M., & Farrar, M. J. 1986. “Joint attention and early language.” (Gemeinsame Aufmerksamkeit und frühe Sprache.) Child Development, 57, 1454-1463.�


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